Mein erstes Auto – Die Idee
Schon beim Schreiben der Überschrift wird mirs ganz komisch
Tja – ja ja so wie man das mitbekommt ist es ja hier und da gar nicht so gerne gesehen wenn Leute in ihren Blogs über ihre neuen Errungenschaften schreiben.
Da so ein Blog aber auch in gewisser Weise ein Tagebuch ist, ist es dann doch wieder wichtig über bestimmte Anschaffungen zu schreiben. Und da mein Blog eine Protokollierung meines Lebens ist muss ich unbedingt über dieses wichtige Ereignis schreiben. Zudem werde ich mal meine Gründe und Argumentationen für den Kauf meines Wagens – der ein Neuwagen ist – aufschreiben. Bin ich doch mal gespannt ob ich in ein bis zwei Jahren sagen werde: “genau richtig gedacht” oder “größter Fehler meines Lebens” – oder so ähnlich
Also, mir war klar: sobald die Ausbildung rum ist und ich übernommen werde muss ein Auto her. Auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen zu sein ist grauenhaft.
Die Frage nur: Neuwagen oder Gebrauchtwagen?
Vorteil Gebrauchtwagen: Absolute Kosten natürlich geringer. Das Objekt meiner Begierde war eigentlich ein Ford Focus.
Nun kostet aber ein 6 Jahre alter Focus mit ca. 60000km und soweit guter Ausstattung (Klima, Fensterheber) schon mal gut 8000€.
Also eine Kreditsumme von 8000€ aufnehmen. Bei meiner Bank kann ich da mit ca. 6% effektivem Jahreszins rechnen. Macht – wenn ich den Bock über 4 Jahre abbezahlt haben will – schon stolze 187,30€.
Das wird es aber nicht gewesen sein. Ich rede hier immerhin von einem “alten” Auto, denn 6 Jahre gehen an so einer Kiste ja auch nicht spurlos vorbei. Somit darf ich mit Reparaturen, höherem Spritverbrauch und teureren Inspektionen rechnen. Ich muss also unbedingt monatlich Geld für Reparaturen und dergleichen zurücklegen.
Und was dann? Nach 4 Jahren ist der Wagen 10 Jahre alt. Und somit darf ich direkt wieder an den nächsten denken. Aber was hole ich mir dann? Wieder einen 6-Jährigen? Fahre ich somit immer einen alten Wagen. Nee irgendwie hab ich da ja gar keinen Bock drauf. Ich liebe Autos doch.
Was ich als berufseinsteiger Brauche ist Kalkulierbarkeit. Ich muss (zumindest annähernd) wissen, was mich an Kosten erwartet. Ford bietet mit der “Ford Flatrate” ja ein entsprechendes Angebot an. Eine fixe monatliche Rate über 4 Jahre und dafür viele Vorteile:
- 0 € Anzahlung
- 0 € Wartungskosten
- 0 Garantiesorgen (Garantieschutz und Mobilitätsgarantie)
- 1,99 % effektiver Jahreszins
- 4 Jahre lang
Das Angebot liest sich auch im Kleingedruckten noch gut und durch die über 4 Jahre eingesparten Kosten für Inspektion, Wartung, Reparatur wird der Gebrauchtwagen enorm unattraktiv. Zudem die Tatsache dass ich hier einen Neuwagen habe der genau so ausgestattet ist wie ich ihn gerne hätte.
Man könnte nun sagen: nach 4 Jahren hab ich also nix und muss nochmal was auf den Tisch legen damit der Wagen dann schließlich mir gehört (Schlussrate). So ganz sehe ich es aber nicht. Immerhin wird nach ca. 4 Jahren ja auch ein „neuer“ Gebrauchter fällig, denn der hätte dann ja schon 10 Jahre auf dem Buckel. Ich kaufe nach 4 Jahren also einfach meinen eigenen „Gebrauchten“. Der ist nur dann in dem Zustand den ich will (denn es liegt ja in meiner Hand). Zudem absolut checkheftgepflegt.
Den Ausschlag für den Besuch beim Ford-Händler gab das oben gezeigte Zeitungsinserat. Meine Freundin hat mir das Teil unter die Nase gerieben, denn dort stehen die Ford um die 2500€ unter Listenpreis. Ich also angerufen ob es die auch in der Ford Flatrate gibt. Jopp sie gibt es. Allerdings werden sie etwas teurer sein (wegen den Wartungen und so die ja inklusive sind).
Ford bietet jedoch bis Ende März die Konjunkturwochen an. Man bekommt die ersten drei Raten geschenkt und dann würde man dann doch wieder etwa auf die Ersparnis kommen.
Problem: Das Angebot gilt nur dann wenn der Wagen bis Ende März auch gebaut wird. Laut Ford-Händler liegen jedoch schon Bestellungen bis Mitte März vor. Somit ist hier schnelles Handeln gefragt. Letzten Samstag bin ich dann zusammen mit meiner Freundin und meinem Vater um 10 Uhr hingefahren.

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