Status Quo

Es sind nun wieder einige Wochen verstrichen, die ich mit der Weiterentwicklung des Bordcomputers beschäftigt war.

Was ist in der Zeit passiert, bzw. was ist der Status Quo?

Elektronik

Die Elektronik ist nach etlichen Entwürfen und Anpassungen ziemlich fertig.

Ursprünglich sollte die Elektronik auf zwei Platinen verteilt werden, nun kommt sie auf eine, die als Sandwich-Platine auf den Raspberry Pi gesetzt wird. Der Raspberry Pi selbst ist in der Ausführung A+ gewählt, da dieser auf die für mich nicht notwendigen Anschlüsse wie z.B. LAN verzichtet und so eine kompaktere Bauweise zulässt.

Der Bordcomputer bietet aktuell folgende Anschlussmöglichkeiten:

Intern:

  • Echtzeituhr (RTC)

Extern:

  • Insgesamt bis zu 3 Anschlüsse für Displays die parallel betrieben werden können (1x SPI, 2x I2C)
  • Anschluss für GPS
  • 4 Ausgänge zur Steuerung von zum Beispiel Motoren oder Lüfter
  • 7 Analoge 5V-Eingänge wahlweise verwendbar für
    – Temperatursensoren
    – Taster
  • 12V-Eingang zur Anpassung der Helligkeit an die Fahrzeughelligkeit

Software

Die Entwicklung der Software ist für die erste Version noch nicht abgeschlossen, vom Funktionsumfang deckt diese soweit aber alles ab. Es sind noch diverse Fragen offen, was das Update des Systems betrifft oder wie Konfigurationsänderungen aufs System kommen.

System-Konfiguration

Neben der Software für das System selbst wird es noch ein Desktop-Tool (Win/Mac) geben, mit dem der Bordcomputer angepasst werden kann, z.B.:

  • Konfiguration der angeschlossenen Sensoren und Geräte
  • Anpassung des Skins

Die Entwicklung hier ist noch sehr früh und von der Priorität nach hinten gestellt.
Auch wäre eine iOS/Android-App schick, die per Bluetooth mit dem Bordcomputer kommunizieren kann.

Gehäuse

Durch die Anschaffung eines 3D-Druckers komme ich auch mit den Prototypen für die Integration der Elektronik gut voran.

Ausblick

Die Entwicklung schreitet voran und ich stehe kurz vor den ersten Testintegrationen in Ford Sierra, Ford Focus MK1 und Ford Fiesta MK7.

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